Suisse Orientale Lipperswil

Ich bin hochmotiviert für das Suisse Orientale in Lipperswil und speziell für mich ist, dass meine Schwester Gianna mitspielt und mit mir die Proberunde bestreitet.

Auf der Proberunde versuchen wir diverse Varianten aus, wie wir die einzelnen Löcher spielen könnten. Gegenseitig helfen wir einander und wägen ab, wo welches Risiko eingegangen werden kann. Wir kommen beide sehr gut mit dem Platz zurecht und sind positiv auf die kommenden zwei Turniertage eingestellt.

Erholung ist heute Abend wichtig, da uns morgen zweimal 18-Loch bevorstehen.

Gut erholt und ausgeschlafen starte ich in die erste der beiden Samstagsrunden. Ich mache lange keine grossen Fehler und erspiele mir einige Birdies und liege nach 15 Bahnen bereits 5 unter Par. Auf Loch 16 und 18 verfehle ich das Green knapp und spiele jeweils ein Bogey, was mich auf ein Total von drei unter Par „zurückwirft“. Ein wenig enttäuscht von den zwei Bogeys, aber soweit zufrieden, bereite ich mich mit meinen Ritualen auf die zweite Runde vor.

Mit ein wenig zu viel Pasta im Magen starte ich in der Nachmittagsrunde nicht sehr gut, kann aber mit guten Putts trotzdem meine Pars spielen. Nach drei erkämpften Pars folgen direkt drei Birdies hintereinander, welche ich meinem starken Kurzspiel zu verdanken habe. Leider misslingt mir der Abschlag auf dem 17. Loch, welcher schlussendlich im Wasser landet und mich das Loch mit einem Doppel Bogey beenden lässt.

Während der gesamten zweiten Runde kämpfe ich mit meiner Längenkontrolle und verfehle einige Greens, sodass ich das eine oder andere Bogey in Kauf nehmen muss. Die zweite Runde beende ich mit einem Score von PAR und bin mit Total drei unter PAR nach zwei Runden «nur» auf dem 16. Rang positioniert. Extrem erschöpft von den 10 Stunden auf dem Golfplatz freue ich mich über die Qualifikation für den Finaltag und auf den verdienten Schlaf.

Die letzte Runde steht an und es gilt einige Schläge aufzuholen. Ich spiele sehr solide über die gesamte Runde. Meinen Driver habe ich nicht perfekt im Griff, treffe aber trotzdem die Fairways und gehe dem unnötigen Risiko aus dem Weg. Mit super Annäherungsschlägen erspiele ich mir total 7 Birdies und muss nur ein unnötiges Bogey in Kauf nehmen.

Mit einem eingelochten 8 Meter Putt zum Birdie auf Loch 18 beende ich das Turnier mit total 9 unter Par und rangiere mich als drittbester Amateur des Turniers auf dem 8. Schlussrang.

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